Titel_EMP_Web.JPG (118908 Byte)

EMP Statuten

EMP News

Fliegerische Ausbildung

Vorstand/Ländervertreter

Landeplatz Typen

Nationale Verbände

 

Die Gebirgsfliegerei

Bedient sich dreier unterschiedlicher Landeplatz Typen




Der Gletscher

Sorlin.jpg (39504 Byte)

          

Landungen auf Gletscher sind eine alpinistische Betätigung, die ein hohes fliegerisches Können verlangt, gute Kenntnisse der Berge erfordert und vielen einschränkenden Randbedingungen unterliegt. Den Bewegungen der Gletscher, den wechselnden Wetter und Lichtverhältnissen in den Bergen und den verschiedensten Schneeverhältnissen.

Daher ist diese Art der Fliegerei sicher keine Massenbewegung, aber eine die überaus lohnend ist, die im Stillen abläuft und grossen Ernst, Selbstdisziplin und Einsatz erfordert, genau wie bei allen andern Alpinisten.

Die besuchten Plätze sind nicht sehr zahlreich, die Anzahl der zugelassenen Gletscher ist extrem eingeschränkt. Man verzichtet darauf überallhin auszuschwärmen.

In Anbetracht der grossen Anzahl mechanischen Transportanlagen, und den zahlreichen Alpinisten mit ihrer Umweltbelastung, kann man sicher sagen, dass unsere Piloten, die ja nur gelegentlich vorbeischauen, kaum ins Gewicht fallen.

Die Gebirgspiloten sind bisher die einzigen Alpinisten, die einer rigorosen Beschränkung unterworfen sind, und niemand kann darüber hinaus für sich ein alleiniges Nutzungsrecht der hochalpinen Gebiete verlangen.

Wir akzeptieren das voll und ganz, erwarten aber auch ein echtes Fair-play uns gegenüber.

 
               
 
Der Berge
mittlerer Höhe
bis etwa
2200 Meter

Escoulin.jpg (69920 Byte)

                   
Diese Kategorie erlaubt unseren Piloten alle fliegerischen Schwierigkeiten auszuloten, Präzision und Selbstdisziplin zu erwerben, mit grosser Befriedigung von der Natur zu lernen, ohne den zusätzlichen Erschwernissen des Gletscherfluges ausgesetzt zu sein.

Altisurfaces sind abgelegene Landeplätze, oft in der Nähe einer Hütte oder Alp, die uns freundschaftliche gemeinsame Begegnungen mit den Bewohnern oder Gastwirten ermöglichen.

Unsere Besuche tragen wesentlich zum Unterhalt der ländlichen Plätze bei und bringen den Bewohnern zahlreiche mitmenschliche Kontakte.

Die in Frankreich bestehenden Altiports stehen eher der allgemeinen Luftfahrt und für touristische Flüge zur Verfügung und den kommerziellen Zielen jener, die sie gebaut haben. Sie werden weniger von unseren Piloten genutzt mit Ausnahme jener, die völlig abgelegen und einsam sind: Corlier, La Motte Chalançon oder Peyresourde.

 
 
 
Der Feld und Wiesenplätze

Caussanel.jpg (53152 Byte)

              
Diese Backcountry Fliegerei findet auf Pisten mit unterschiedlichstem Schwierigkeitsgrad im Flachland statt. Oft sind sie in Privatbesitz, und einige haben die Charakteristik von Altisurfaces. Anlässlich so mancher Zwischenlandung ergeben sich wunderbare oft lebenslange freundschaftliche Bande. Wie in den Bergen auch tragen wir so zu manch einem Lebensunterhalt bei und sorgen auch für eine lokale Bereicherung. Nebst dem Interesse der Piloten für die Natur dienen diese Landungen dem eigenen Training und führen  angesichts der so unterschiedlichen Pisten zu einer lebenswichtigen Verbesserung des fliegerischen Könnens. Die geschlossenen Freundschaften werden von uns überaus geschätzt. Einfachheit, Herzlichkeit, Freundschaft und Ursprünglichkeit.

Wie man sieht handelt es sich hierbei um eine ganz spezielle und völlig andere Fliegerei als das, was man ansonsten unter allgemeiner Luftfahrt versteht, die sich auf Reise- und Geschäftsflügen der IFR und kontrollierter Flugplätze bedient, und dabei kostspielige vom Steuerzahler finanzierte Infrastruktur benötigt.